Eine Krise bewältigen - Entwicklungs-Chancen nutzen
Der rettende Fels in der
Brandung: bei rauher See schwer zu erreichen
Auch wenn der Begriff ‚Krise’
inflatorischen Gebrauch erfährt, in einer richtigen Krise zu
stecken bedeutet immer
noch: Angst, Ausweglosigkeit, Erstarrung. Das Gefühl ist umfassend,
durchdringend und zieht das ganze Denken in seinen Bann. An welcher
Stelle eine persönliche Krise im Dreigestirn ‚Beruf –
Beziehung – Gesundheit’ ihren Ursprung hat, ist dabei
zweitrangig. Oft schwappt sie ohnehin in die anderen Bereiche über.
Und nicht selten kommt die Krise, wenn man eigentlich gut unterwegs
ist, alle Zwischenziele gut erreicht hat: die Krise in der Mitte des Lebens, die midlife crisis.
Aber auch wenn die Krise das Unternehmen trifft, kann man
sich als
Unternehmer nicht davon freimachen. Das hat zur Folge, dass man seinem
Unternehmen gerade dann nicht 100%ig zur Verfügung stehen kann, wenn es
am dringendsten erforderlich wäre.
Aber für Krisen gilt in ganz besonderem Maß: jedes Ding hat
zwei Seiten. Die zweite Seite persönlicher Krisen ist die einmalige Gelegenheit zu tiefer (Selbst-)Erkenntnis und zu fundamentaler Veränderung, nicht nur in
übertragenem Sinne, sondern handfest, neurobiologisch nachweisbar.
Diese Chance eröffnet sich allerdings nur dann, wenn man einerseits
nicht in der Starre verharrt, andererseits nicht vorschnell einen
trügerischen Ausweg zur Flucht vor dem belastenden Druck nutzt: Das ist
eine schwierige, oft längere Gratwanderung.
Bei dieser Gratwanderung kommen Sie sicherer
ans Ziel, wenn Sie als 'Bergführer'
jemanden
bei sich haben, der selbst schon ein paar Abgründe erfolgreich passiert
hat und sich mit den spezifischen Herausforderungen von Gratwanderungen
vertraut gemacht hat -
und der auch ein Auge darauf hat, dass im beruflichen Umfeld, im
Unternehmen möglichst nichts anbrennt.
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