Lebens-Übergänge meistern
Die einzelnen Phasen im Leben bringen unterschiedliche Themen
mit sich. Während die Übergänge der ersten Lebenshälfte typischerweise
ein MEHR mit sich bringen
(mehr Autonomie, mehr Kompetenz, mehr Verantwortung,..), sind die Übergänge in der zweiten
Lebenshälfte in der subjektiven Wahrnehmung meist von einem WENIGER gekennzeichnet (weniger Einfluss, weniger Rampenlicht, weniger Energie,...).
In der Rückschau weiß man, dass das WENIGER von einem INTENSIVER begleitet sein kann und NÄHER ZUM WESENSKERN führen kann – kann, nicht muss. Denn einige
bleiben auf das ‚Weniger’ fixiert, andere verharren aus Angst im
Gestern, im ewigen Wettstreit mit den Jüngeren. Das eine ist so
aussichtslos wie das andere würdelos ist, statt Entwicklung herrscht Starre. Chancen
für Wachstum, für wahre,
authentische Größe werden
nicht genutzt.
Dabei ist die Wirkung
eines Menschen nicht so sehr von von der Menge seiner Energie, sondern
von
ihrem zielgerichteten Einsatz
abhängig. Shimizu Sensei, Begründer des Tendoryu-Aikido, betont immer
wieder, dass Ki, die
Lebens-Energie, sich erst ab dem sechzigsten Lebensjahr richtig zu
entfalten
beginnt.
Geben Sie sich die Möglichkeit, auch die Chancen neuer Lebensabschnitte zu
entdecken und zu nutzen,
lassen
Sie sich darauf ein. Spätestens, wenn Sie andere in ihrer
verbitterten Erstarrung oder spät-jugendlichen Hysterie erlebt haben,
wissen Sie, dass dies der einzig
angemessene Weg ist zu Leben. Denn Leben heißt Veränderung.
Counseling kann Sie
bei diesen Schritten sicher geleiten und Ihnen helfen, Irrwege zu
vermeiden.
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